Tipps für Welpeneltern

Wer einen Labrador möchte sollte sich vor dem Kauf sehr gut informieren. Da der Labbi leider immer noch ein "Modehund" ist und immer und immer häufiger gezüchtet wird, ist die Auswahl des "richtigen" Züchters von großer Bedeutung.

Das Internet bietet mit seiner Plattform schöne Bilder und tolle Texte darzustellen eine einfache Möglichkeit Kunden anzulocken und die eigene Zucht in einem positiven Licht zu zeigen.

Die Aufgabe des Welpeninteressenten ist es, das Ganze mit der Wirklichkeit abzugleichen.

Am Besuch der Zuchtstätte führt daher kein Weg vorbei. Am Besten ist es, wenn die Welpen noch zu klein sind um sie sofort mitzunehmen. Denn man sollte mindestens einmal noch nach Hause fahren und die Eindrücke "überschlafen".

Bereiten Sie sich auf lange Autofahrten vor, denn den Züchter um die Ecke gibt es selten.

Wenn ein "Züchter" das ganze Jahr über Welpen in allen Farben und stets auch abgabereite Welpen hat, sollten sie besonders aufmerksam sein.

Ein Wurf erstreckt sich mit Planung, Trächtigkeit und Welpenzeit über mindestens 6 Monate. Das heißt ein verantwortungsvoller Züchter hat i.d.R. nur 1-3 Würfe im Jahr und entsprechend nur zeitweise Welpen abzugeben. Auch sind alle drei Farben in einem Wurf aus genetischer Sicht nicht gewünscht.

Sollten Sie sich für einen billigeren Welpen interessieren beachten Sie vorher folgende, bekannten Tatsachen.

Hier erfahren Sie wie billige Welpen "produziert und gehandelt" werden. Lassen Sie sich nicht von bunten Bildern oder einer tollen Homepage verführen.

Besuchen Sie den Züchter mehrmals.... und fragen Sie... das macht den Unterschied !

Folgen Sie auch ihrem Bauchgefühl. Haben sie ein schlechtes Gefühl bei einer Zucht, kaufen Sie nicht - auch nicht aus Mitleid.

Interessante Hinweise zu diesem Thema finden Sie auch meiner Mopsseite.

letzte Aktualisierung

07.10.2017

 vom Sandköppchen  seit 1993

 

Meine Zucht ist vom Veterinäramt Limburg-Weilburg geprüft und nach

§11 Tierschutzgesetz genehmigt.